17.07.2011, Sonntag

Heute stand Ausschlafen und ein Shakespeare-Theater auf dem Programm. Zum Frühstück gab es die Resten von Gestern. Anders als bei Betty, muss ich hier das Frühstück selber zubereiten. Das ist aber weiter nicht tragisch. Danach war wieder Einkaufen angesagt. Der Grund, zu Nachtessen vor dem Theater waren Wendy, die Schwester von Diane, und Alison, eine Freundin, eingeladen. So zogen wir mit dem Einkaufswagen zu Fuss los. Wie früher mit meiner Mutter. Es ist schon Praktisch seine Einkäufe am Sonntag zu erledigen. Du hast Zeit und alles ist viel friedlicher und ruhiger. Das werde ich in der Schweiz sicher vermissen. Als wir zurück waren, machten wir uns daran den Thailändischen-Salat für das Nachtessen vorzubereiten. Das ist ein richtiger Sommer-Salat mit Reisnudeln, Shrimps und einen Haufen Grünzeugs. Nach einem kurzen Nickerchen, unglaublich, aber ich war schon wieder müde, trafen Wendy und Alison ein. Zwei aufgestellte Damen, welche in der Film-/’Theater-Branche tätig sind. Danke Alison für die Freikarten. Als wir den ausgezeichnet schmeckenden Thai-Salat verspeist hatten, war auch schon wieder Zeit um Aufzubrechen. Mit dem Auto von Wendy machten wir uns auf den Weg an den Strand. Leider hat es in der Zwischenzeit angefangen zu regnen. Das war aber weiter nicht schlimm, denn das Theater war ja in einem Zelt. Gezeigt wurde Shakespeares „Henry VI: The War of The Roses“.  Es spielt in England zur Zeit von Henry VI und handelt von schmutziger Politik, verbotenen Romanzen, Familien Krieg und Hexen. Für mich waren die Dialoge schwer zu verstehen. Gegen den Schluss war ich ziemlich müde und konnte nur noch schwer folgen. Was mich beruhigte, dass meine Begleiterinnen teilweise auch Mühe hatten die Zusammenhänge zu verstehen. Auf alle Fälle wurden die ganze Zeit irgendwelche Leute getötet und geköpft. Die Bühne war in einem eher kleinen Zelt. So sass man nahe am Geschehen. Da die Zelt-Stadt in einem Park direkt am Strand aufgebaut war, sah man während der Aufführung im Hintergrund heimkehrende Segelschiffe vorbeifahren. Das gab dem Ganzen ganz eine spezielle Atmosphäre. Mir hat es auf alle Fälle gefallen. Nach der Aufführung fuhren wir nochmals zu Diane. Wir wollten noch das Dessert nachholen. Es gab Wassermelone. Mmmmh, so fein. Danach wartete auch schon das Bett auf uns. Morgen ist der erste Schultag. Oja, fast hätte ich es vergessen, Diane ist Lehrerin an der St. Giles, das ist die Schule, welche ich morgen besuchen werde.  Sie gibt Einzelunterricht für die Platinum-Schüler. Was für ein Glück, so kann ich ausserhalb der Schule ebenfalls an meinem Englisch arbeiten. Heute statt eines Fotos der Link zum Theater am Strand:

http://www.bardonthebeach.org/

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