23.05.2011, Montag

Mein erster Schultag. Heute musste ich um 9.00 Uhr in San Francisco in der Schule sein. Betty begleitete mich und zeigte mir wie das ganze funktioniert. So konnte ich mich mit dem Bus „anfreunden“ und lernte die verschiedenen Möglichkeiten zur Schule zu kommen kennen. Pünktlich war ich Vorort. Auf dem Weg zur Schule ist mir aufgefallen, dass sehr viele Nationen hier in dieser Stadt leben.  Zusammen mit einem Haufen anderer Neuankömmlingen sass ich also in einem umfunktionierten Schulzimmer und wartete bis es losgeht. Bis plötzlich der Rektor kam und mich und eine andere Studentin aufrief. Wir waren am falschen Ort!? Der Rektor entschuldigte sich etliche male und führte uns in den für Platinum Studenten reservierte Bereich. Hier geniest man Annehmlichkeiten wie Wireless-Lan, gratis Tee und Kaffee, Früchte, Gebäck, eine Lounge und was am  wichtigsten ist, Kleinklassen mit nur fünf Studenten. So sind wir also eine bunte Gruppe 1x Brasilien (m), 2x Japan (m), 1x Deutschland (w) und ich. Was mich verwunderte, wir mussten keinen Eintrittstest schreiben. Die uns zugeteilte Lehrerin ist super, eine jüngere Dame, sehr sympathisch. Sie geht auf unsere Bedürfnisse ein. Die Schule endete um 13.00 Uhr. Nach einem Mittagessen im Burger King war ich mit Christina, der Studentin aus Deutschland, noch etwas um die Häuser gezogen. Um 18.30 Uhr sollte ich wieder zu hause sein. Da Betti und Mari erst kurz vorher nach hause kamen haben sie mir eine Burger mitgebracht.  Der Burger hat ausgezeichnet geschmeckt – nicht zu vergleichen mit dem Burger King. Heute hatte ich dem Klischee der amerikanischen Esskultur voll und ganz entsprochen. Mari ist heute wieder abgereist. Sie hat mich und meine Lebenspartnerin eingeladen sie zu besuchen wenn wir auf auf unserer Rundreise in Phönix sind.

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